Imst
Gesucht: Paten für Aids-Waisen
Nassereith – 1998 gründete das Ehepaar Hermine und Franz Ferrari den Verein Asante. Vordringlichstes Ziel ist die Unterstützung von Aids-Waisen in Kenia. In Form von Patenschaften sorgt der Verein dafür, dass betroffene Kinder eine Schule besuchen können. Derzeit sind es rund 300 Kinder, die auf die Unterstützung von Asante zählen können.
Ein weiteres Standbein ist die Asante-Schulbank-Aktion: Zum Preis von 33 Euro wird vor Ort eine Schulbank angefertigt und mit dem Namen des Spenders versehen. So konnte inzwischen 3000 Kindern eine Sitzgelegenheit beschafft werden.
Aber mangelnde Schulbildung ist nur eines der Probleme, mit denen die Kinder in Kenia bzw. in Afrika zu kämpfen haben: Die Getreidepreise werden von skrupellosen Spekulanten in den ärmsten Regionen in die Höhe getrieben, dazu kommen Kriege und Naturkatastrophen. Und auch der Klimawandel trägt seines bei, wie Franz Ferrari erklärt: „Unsere letzte Maisernte ist sehr schlecht ausgefallen, weil die zweite Regenzeit mehr oder weniger ausblieb. Und ein ein Hektar großes Feld zu bewässern, geht nicht.“ Zudem habe sich herausgestellt, dass es Hybrid-Mais war, „wir konnten kein Saatgut gewinnen“.
Aufgrund der schlechter werdenden sozialen und wirtschaftlichen Situation in Kenia wird es immer wichtiger, die Kinder auch mit Essen zu versorgen. „Mit 15 Euro pro Monat kann ein Kind mit den notwendigsten Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln versorgt werden“, erklärt Ferrari.
Und mit den nicht zweckgebundenen Mitteln werden Krankenhaustransporte bzw. -aufenthalte sowie die medizinische Versorgung finanziert. Bei der Raika ist ein Spendenkonto eingerichtet, Nummer 6140800, BLZ 36.000. Infos unter www.asante.at. (jenny)



