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Regionalliga-Eklat: Wattens will nicht antreten
Wattens – Bereits drei Spiele der WSG Wattens fielen in der noch jungen Saison dem Regen zum Opfer. Nun fällt wohl ein vierter Auftritt der WSG ins Wasser. Allerdings hat Petrus diesmal seine Finger nicht im Spiel. Wattens verzichtet freiwillig auf das Heimspiel am neunten Spieltag gegen Austria Salzburg (25.9.). Die offizielle E-Mail in der Sache ging bereits an den Tiroler Fußballverband. „Es war ein einstimmiger Vorstandsbeschluss, den auch die sportliche Leitung mitträgt. Das Spiel gegen Austria Salzburg wird definitiv nicht in Wattens ausgetragen“, erzählte der sportliche Leiter Robert Auer.
Nach den erneuten Kampfszenen zwischen Austria-Salzburg-Fans und nach Kufstein gereisten Innsbruckern beim Auftritt der violetten Salzburger im Grenzlandstadion eine logische Entscheidung für Auer. „Wir sind nicht bereit, die Letztverantwortung zu übernehmen. Wenn etwas passieren sollte, kommen wir als Verein zum Handkuss“, so der sportliche Leiter. Auch die horrenden Kosten für die erhöhten Sicherheitsauflagen seien ein Mitgrund für die Absage. Das Angebot der Wattener auf das Heimrecht zu verzichten und beide Spiele in Salzburg auszutragen, ist laut Statuten nicht möglich. Eine mögliche Geldstrafe mit 0:3-Strafverifizierung nimmt man in Kauf. „Es gehört einmal ein Exempel statuiert“, meinte Auer.
Josef Geisler, Präsident des Tiroler Fußballverbands ist über den Wattener Vorstoß nicht unglücklich. „Es besteht ohne Zweifel Handlungsbedarf. Vor allem die enormen Sicherheitsauflagen machen den Amateurfußball kaputt.“ Deshalb berief Geisler auch gleich einen Regionalliga-Gipfel mit Salzburger und Vorarlberger Vertretern ein, der in der nächsten Woche stattfinden soll. (t.w.)




