Österreich
Tiroler starb bei Flugzeugabsturz - Ermittlungen dauern Monate
Linz - Die Ermittlungen nach dem Absturz einer zweimotorigen Maschine, bei dem am Donnerstag im Mühlviertel zwei Menschen gestorben sind, werden Monate in Anspruch nehmen. Das erklärte Hermann Feldbacher von der Sicherheitsdirektion Oberösterreich am Freitag im Gespräch mit der APA. Noch vorhandene Teile des Wracks würden von der Flugunfalluntersuchungsstelle des Bundes inspiziert, die Obduktion der Leichen sei seit Vormittag im Gange.
Der 67-jährige Fluglehrer aus Leonding bei Linz und sein 20-jähriger Tiroler Flugschüler waren kurz nach 13.30 Uhr vom Airport Linz in Hörsching zu einem Prüfungsflug gestartet. Gegen 14.00 Uhr stürzte die Maschine am Flugplatz Freistadt in Hirschbach ab. Sie krachte gegen eine Böschung und brannte völlig aus. Für den Piloten, der als besonders erfahren galt, und seinen Schüler kam jede Hilfe zu spät.
Die Ermittlungen zur Absturzursache gestalten sich äußerst schwierig: Die Flugunfalluntersuchungsstelle führt die Erhebungen an der Absturzstelle durch und untersucht die noch vorhandenen Teile der völlig zerstörten Maschine. „Das kann bis zu einem halben Jahr dauern“, sagte Feldbacher. Nicht weniger kompliziert sei es, bei der Obduktion die verkohlten Leichen zu unterscheiden. Man habe zur Identifizierung die Zahnärzte der Todesopfer kontaktiert, jener des 20-Jährigen befinde sich aber derzeit auf Urlaub. Die medizinischen Untersuchungen sollen ebenfalls mehrere Wochen dauern. Sie dürften aber auch keine neuen Erkenntnisse zur Unfallursache liefern, so Feldbacher. (APA)
aktualisiert: Do, 03.03.2011 16:49






