Innsbruck
Tiroler Holzbau im Aufwind
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2008 wurden in Tirol 47 Prozent aller bewilligungspflichtigen Gebäude in Holzbauweise ausgeführt. Symbolf
oto: Keystone
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Innsbruck – Universitätsprofessor Alfred Teischinger sowie weitere Wissenschafter an der Universität für Bodenkultur Wien haben sich im Autrag von pro:Holz Tirol im Jahr 2009 eingehend mit der Entwicklung des Holzbaus in Tirol beschäftigt.
Auf Basis statistischer Daten wurden über 30 Tiroler Gemeinden für die Erstellung der Studie ausgewählt. Nach Analyse der Bauaufzeichnungen wurde der Holzbauanteil für verschiedene Baukategorien erhoben.
Allein schon die Tatsache, dass 2008 bereits 47% (1998 33%) aller bewilligungspflichtigen Hochbauvorhaben in Holzbauweise aufscheinen, belegt laut den Studienautoren einen eindeutigen Trend hin zum ökologischen Bauen mit dem heimischen Rohmaterial Holz.
Bei den Einfamilienhäusern hat Holz inzwischen einen Anteil von über 30 % und 2/3 dieser Gebäude werden von regionalen Zimmermeisterbetrieben erbaut. Auch bei Mehrfamilienhäusern zeichnet sich eine deutliche Entwicklung ab. Ende der 90er Jahre fing hier der Holzbau erst an, Fuß zu fassen und konnte sich inzwischen auf 15 % steigern.
Bei Zu- und Umbauten wie z.B. Dachgeschossausbauten und Aufstockungen spielt der Holzbau seine Stärken schon seit langem voll aus. Bereits 1998 wurden hier 43% in Holzbauweise errichtet, 2008 sind es schon 58%. Selbst im Bereich der Landwirtschaft konnte im untersuchten Zeitraum noch eine Steigerung von ohnehin schon 60% auf 79% erreicht werden. (TT)
aktualisiert: Sa, 06.02.2010 08:19






