31.07.2010

Durst steckt in Lienz elf Millionen in Forschung

Im neuen Forschungszentrum erarbeiten Wissenschafter die Grundlagen für Sicherheitstinte oder künstliche Organe.

Von Catharina Oblasser

Lienz – Einstweilen ist es nur Grundlagenforschung, doch damit schaffen die Spezialisten im so genannten „Durst-Kristall“ die Basis für künstliche Gelenke aus Keramik oder für Sicherheitstinte, die Handelsmarken vor Fälschung schützt. Elf Millionen Euro steckt das Südtiroler Fototechnikunternehmen Durst in Forschung und Entwicklung am Standort Lienz, davon 7,6 Millionen in den kristallförmigen Bau selbst. 1,4 Millionen hat die technische Ausstattung der 450 Quadratmeter großen Labors gekostet, ein Elektronenmikroskop wird noch angeschafft. „Unser Forschungszentrum kann sich mit jenen in Cambridge und Palo Alto messen“, meint Firmenchef Richard Piock.

Rund 18 hochqualifizierte Chemiker, Physiker, Elektrotechniker und Laboranten aus dem In- und Ausland sind im „Kristall“ beschäftigt, es gibt eine enge Zusammenarbeit mit dem Joanneum in Graz. Die Firma Durst, die vor 12 Jahren in Osttirol sesshaft wurde, hat heute insgesamt 118 Mitarbeiter, die Akademikerquote beträgt 16 Prozent.

Durst will weiter wachsen, geplant ist der Bau einer Tintenfabrik. Ob diese auch in Lienz errichtet wird oder doch in Indien, ist noch unklar. Piock: „Die Chancen für Lienz stehen 50:50.“

Weiterleiten
Drucken
RSS-Feed abonnieren

Bookmark

Favoriten
Google
Live
Facebook
Twitter
mehr

Ihre Meinung zu diesem Thema

jetzt anmelden
Wetter
Wetter aktuell
HEUTE
Wetter aktuell
MORGEN
Wetter aktuell
ÜBERMORGEN
Partyfotos
radio.at
Unterkunftssuche
Panoramablick
Alpintouren
Panoramabilder
Panoramabilder
"HEISZE TASTEN"
Facebook
AGB Kontakt Impressum