Ressorttausch muss noch warten
Innsbruck – Erstmals tagte gestern der Innsbrucker Stadtsenat nach dem Bürgermeister-Rücktritt von Hilde Zach in seiner neuen Zusammensetzung. Und dennoch blieb eines gleich. Wie BM Christine Oppitz-Plörer (Für Innsbruck) im Anschluss bestätigte, wurden gestern die Ressortwechsel noch nicht vollzogen. Aufgrund der krankheitsbedingten Abwesenheit von VBM Christoph Kaufmann (FI) wird es dazu erst in den nächsten Tagen kommen. Der Stadtsenat soll die FI-fraktionsinterne Rochade in der nächsten Sitzung offiziell zur Kenntnis nehmen.
Wie berichtet, wird Oppitz-Plörer die Stadtplanung behalten, das Finanzressort, Teile der Sicherheitsagenden sowie die Beteiligungsverwaltung sollen in ihren Zuständigkeitsbereich übergehen. Kaufmann soll indes die Feuerwehr übertragen bekommen, dafür die Gesundheit an die Neo-Stadträtin Patrizia Moser abgeben. Diese soll auch die Kulturangelegenheiten, einst Zachs politisches Steckenpferd, übernehmen.
Indes fasste der „neue“ Stadtsenat eine ganze Reihe an Beschlüssen. So wurde die eigentlich geplante Errichtung eines Urnenfriedhofes auf dem Areal der Theresienkirche auf der Hungerburg von der Mehrheit der Senatsmitglieder abgelehnt.
Einem Antrag aus dem Gemeinderat, den Betrieb der Notschlafstelle in der Trientlgasse bis Ende April fortzuführen, sprach der Senat eine grundsätzliche Wohlmeinung aus. Jedoch knüpfte er ein Ja an eine finanzielle Beteiligung seitens des Landes.
Ebenso beschlossen wurde, dass die Stützmauer in der Josef-Schraffl-Straße durch eine neue ersetzt wird. (mami, TT)

















Ihre Meinung zu diesem Thema
jetzt anmelden