Mazedoniens Premier: Bewaffnete planten „Massenmorde“

Skopje (APA) - Nach der Zerschlagung einer „terroristischen Gruppe“ in der mazedonischen Stadt Kumanovo hat Premier Nikola Gruevski am Sonnt...

Skopje (APA) - Nach der Zerschlagung einer „terroristischen Gruppe“ in der mazedonischen Stadt Kumanovo hat Premier Nikola Gruevski am Sonntag erklärt, die Bewaffneten hätten „Massenmorde“ zum Ziel gehabt. So habe man das Land destabilisieren wollen, erklärte Gruevski. Bei dem zweitägigen Polizeieinsatz waren seit Samstag insgesamt 22 Menschen getötet worden.

Nach Gruevskis Worten waren Angriffe auf Einkaufszentren sowie Sportveranstaltungen geplant, wobei zum Tod von bis zu 8.000 Personen führen hätte können.

Den Polizeieinsatz in der im Norden Mazedoniens gelegenen Stadt bezeichnete der Regierungschef als „schwierigsten und kompliziertesten“ in der Geschichte des Landes, berichteten Medien. Insgesamt kamen dabei 22 Personen - 14 Angreifer und acht Polizisten - ums Leben. 37 Polizisten wurden verletzt. Laut mazedonischen Medienberichten war die Gruppe von fünf aus dem Kosovo stammenden, früheren UCK-Kämpfern angeleitet worden.

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