Barfuß – da steh’ ich drauf
Im Sommer wird die Terrasse zum Freiluftwohnzimmer – und dazu gehört nicht zuletzt ein einladender Bodenbelag. Zur Auswahl stehen verschiedenste Modelle – natürliche Materialien sind besonders beliebt.
Von Michaela Darmann
Innsbruck –Wenn die Temperaturen steigen, zieht es alle nach draußen. Nicht nur Kinder lieben es, mit nackten Füßen durchs Gras zu laufen, und auch auf Balkon und Terrasse lockt das Barfuß-Gefühl. Nicht zuletzt deshalb stehen bei der Gestaltung des Terrassenbodens Beläge aus natürlichen Materialien wie Holz im Vordergrund – sie fühlen sich nicht nur angenehm an, sondern strahlen auch eine wunderbare Wärme aus.
Damit Splitter im Holzboden das Barfuß-Gefühl nicht verderben, ist es wichtig, bei der Auswahl auf hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung zu achten. Vor allem Massivhölzer bieten sich für den Außenbereich an, da sie robust und langlebig sind. Thermobehandelte Hölzer wie Thermoesche sind besonders witterungsbeständig. Durch die Thermobehandlung erfolgt eine Veränderung der Zellstruktur, wodurch das Holz weniger als zuvor auf Umgebungsfeuchte oder Trockenheit reagiert.
Ebenfalls sehr natürlich wirken Steinböden – deren Nachteil ist aber, dass sie bei starker Sonneneinstrahlung stark erhitzen und in den Fugen gerne Gras oder Moos wächst. Eine gute und wesentlich pflegeleichtere Alternative zu Holz und Stein sind Bodenbeläge aus Verbundstoff. Dabei handelt es sich zwar um kein reines Naturmaterial, doch in Haptik und Optik stehen sie ihren natürlichen Vorbildern kaum mehr nach.
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