„Charlie-Challenge“: Geister beschwören als neuer Internet-Hype

Die „Charlie-Charlie-Challenge“ ist das neue Gläserrücken. Die kuriose Geisterbeschwörung mit Bleistift und Papier schlägt gerade im Internet Wellen. Auf Twitter & Co. kursieren bereits haufenweise Videos.

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Mit Hilfe von Bleistifen und einem Blatt Papier rufen Internet-Nutzer den mexikanischen Dämon „Charlie“.
© Twitter

Innsbruck – „Charlie, Charlie, bist du hier?“ Seit wenigen Tagen ist die Internet-Welt um einen bizarren Trend reicher. Nach Kübeln voller Eiswasser und selbstgemachten Schmollmündern geistert nun eine neue Challenge durchs Netz: die „Charlie-Charlie-Challenge“. Dabei wird - angeblich - ein mexikanischer Dämon namens Charlie beschwört, der Fragen beantworten soll.

Alles was man dazu braucht sind ein Blatt Papier und zwei Bleistifte. Bevor es losgeht werden die Stifte über Kreuz auf das Blatt gelegt. Die vier entstandenen Felder werden anschließend zwei mal mit „Ja“ und „Nein“ beschriftet. Um mit dem Geist in Verbindung zu treten, muss nun die Formel „Charlie, Charlie, bist du hier?“ ausgesprochen werden. Danach sollte sich der Stift wie von Geisterhand in Richtung eines „Ja“-Feldes bewegen. Der Beschwörer darf nun weitere Fragen stellen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Um das Geisterspiel korrekt zu beenden und so die Pforte des Dämons zu schließen, müssen die Worte „Charlie, Charlie, können wir aufhören?“ gesprochen werden. Ansonsten würde Unaussprechliches geschehen.

Auf sozialen Netzwerken kursieren bereits haufenweise Videobeweise, die die Existenz von „Charlie“ belegen sollen. Doch nicht alle glauben an die übersinnlichen Kräfte und ziehen die Challenge durch den Kakao. Darum hat der Hype um die kuriose Bleistift-Beschwörung auch jede Menge (Video-)Parodien nach sich gezogen. (tst)

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