G-7 - Bundesheer musste in Tirol wegen Ultralight-Flieger ausrücken

Innsbruck (APA) - Ein Ultralight-Flieger hat am Sonntag einen ersten Flugeinsatz des Bundesheeres in Tirol ausgelöst. Zwei Pilatus „PC 7“ hä...

Innsbruck (APA) - Ein Ultralight-Flieger hat am Sonntag einen ersten Flugeinsatz des Bundesheeres in Tirol ausgelöst. Zwei Pilatus „PC 7“ hätten den Flieger zur Rückkehr auf deutsches Staatsgebiet bewogen, wo ihn deutsche Kräfte übernahmen und aus dem Flugbeschränkungsgebiet eskortiert hätten, berichtete das Tiroler Militärkommando in einer Aussendung.

Der Pilot war zunächst bei Füssen in Bayern aufgetaucht und hatte angesichts deutscher Militärmaschinen den Kurs nach Süden geändert. Dabei kam er dann aber in den österreichischen Luftraum, worauf eine „Alarmrotte“ von zwei Propellerflugzeugen Pilatus „PC 7“ sich des Light-Fliegers annahm.

Das Bundesheer überwacht die Flugverbotszone, die derzeit 55 Kilometer rund um Schloss Elmau - dem Tagungsort des G 7-Gipfels - umfasst. Eine weitere Flugbeschränkung gilt dann 50 Kilometer rund um das Interalpenhotel in Telfs, wo ab Mittwoch das diesjährige Bilderbergtreffen stattfindet.