Brennende Frage: Techniker bestimmte ideale Form für Lagerfeuer
USA/Durham (North Carolina) (APA/sda) - Wieder einmal hat die Wissenschaft eine brennende Frage geklärt: Wie kommt man zum besten Lagerfeuer...
USA/Durham (North Carolina) (APA/sda) - Wieder einmal hat die Wissenschaft eine brennende Frage geklärt: Wie kommt man zum besten Lagerfeuer? Laut einem US-Forscher brennen Holzhaufen am besten, wenn sie etwa so hoch wie an der Basis breit sind.
Vom Frühmenschen bis zum Pfadfinder: „Menschen aller Epochen haben sich auf dieses Design verlassen“, erklärte Adrian Bejan von der Duke University in Durham (Bundesstaat North Caolina) in einer Mitteilung der Hochschule. Er berichtete im Fachjournal „Nature Scientific Reports“ über seine praxisnahe Erkenntnis.
„Der Grund ist, dass diese Form die effizienteste Luft- und Hitzeströmung erlaubt“, sagte Bejan. Ist ein Feuer kurz und breit, wird es heißer, je höher es ist. Ein langes, schmales Feuer wird heißer, wenn es kürzer wird. Die beiden Designs „treffen“ sich ziemlich genau dort, wo Basis und Höhe gleich lang sind.
„Unser Erfolg beim Bauen von Feuern erlaubte es dem Menschen, sich über den ganzen Globus zu verbreiten“, erklärte der Professor für Mechanische Ingenieurwissenschaften. Lagerfeuer aller Größen seien pyramiden- oder kegelförmig gebaut und so hoch wie breit, seien es nun Kaminfeuer, Scheiterhaufen oder die Holzkohle beim Grillen.
Nach Bejans Aussage stützt die Erkenntnis das 1996 von ihm selbst entwickelte „Konstruktionsgesetz“. Diesem zufolge bilden sämtliche beweglichen Systeme wie Bäume, Flüsse oder Luftströmungen Formen aus, die Strömungen am besten zulassen. Inzwischen komme dieses Gesetz vermehrt zur Anwendung, um menschengemachte Systeme effizienter zu gestalten, hieß es in der Mitteilung