„Leinen los“ für Sozialprojekt des Öko-Labels Göttin des Glücks

Wien (APA) - Das Label Göttin des Glücks (GDG) gilt als heimische Fair-Fashion-Pionierin. Bisher wurde die sozial und ökologisch verträglich...

Wien (APA) - Das Label Göttin des Glücks (GDG) gilt als heimische Fair-Fashion-Pionierin. Bisher wurde die sozial und ökologisch verträgliche Mode in Indien und Mauritius gefertigt, jetzt kommt die erste Kollektion made in Austria. Finanziert mittels Crowdfunding-Kampagne und durch departure, die Kreativagentur der Stadt Wien, nähen langzeitarbeitslose Frauen in der Volkshilfe-Werkstatt Merit auf Bestellung.

Die am Dienstag vorgestellte Mini-Kollektion mit sechs luftigen Sommer-Kreationen in Ecru und Anthrazit in den Größen 36 bis 42 ist ab Freitag in allen GDG-Shops und online erhältlich, hieß es bei einem Pressegespräch in Wien. Das aus Frankreich stammende Bio-Leinen bezieht das Label über die Textilwerke Seidra in Kärnten, gefärbt und ausgerüstet wird in Gmünd im Waldviertel.

Konfektioniert wird in Handarbeit in Wien mit Näherinnen des sozialökonomischen Betriebs SÖB-Merit, der arbeitslose Frauen in den Arbeitsmarkt reintegriert. Die Produktion erfolgt in Kleinserie und auf Kundenbestellung. Ein knielanges Kleid mit Gummizug auf Taillenhöhe und Dreiviertel-Ärmeln kostet 159 Euro, eine locker geschnittene, ärmellose Bluse 99 Euro und eine Hose mit klassischer Bundfaltenform 129 Euro. Ein Wickelrock (179 Euro) kann auch als rückenfreie Weste getragen werden. Weiters gibt es ein Gilet und einen Hosenrock.

„Unsere Arbeit bereitet uns viel Freude. Dabei ist uns gute Qualität ein großes Anliegen. Wir freuen uns riesig über die Kooperation mit Göttin des Glücks“, sagte Dusica Taricic, Werkstättenleiterin der Volkshilfe-SÖB-Merit, im Vorfeld der Präsentation.

(S E R V I C E - Shopfinder auf www.gdg-fashion.com)