Rattenberg

Schlossberg leidet unter Vandalismus

Auf Schäden am Bierkeller der Musikkapelle verweist VBM Bernhard Freiberger. Vor allem die Lichtanlage hat unter den Vandalen gelitten.
© Zwicknagl

Bühne der Schlossbergspiele und Lichtanlage der Musikkapelle bekamen einiges ab. Auch ein Getränkedepot wurde geplündert.

Von Walter Zwicknagl

Rattenberg –Zwei Lichtkuppeln im Malerwinkel, Strahler und Neonröhren im Bereich der Musikkapelle am Schlossberg, Toilettenanlagen und schließlich auch die Bühne der Schlossbergspiele hatten Vandalen vor nicht ganz zwei Wochen im Visier. Und seither ermittelt die Polizeiinspektion Kramsach. „Weil der Schaden 3000 Euro überschreitet, wird von schwerer Sachbeschädigung ausgegangen“, stellt der ermittelnde Beamte Franz Hechenblaikner fest.

„Mit solch sinnlosen Zerstörungsaktionen muss einmal Schluss sein“, ärgert sich Vizebürgermeister Bernhard Freiberger. Die Stadtgemeinde habe jährlich ohnehin schon 24.000 Euro für derartige Vorfälle im Budget. Zum Handkuss kam nicht zum ersten Mal der Pächter des Gastronomiebetriebes im Malerwinkel. An Bier und Champagner bedienten sich diesmal die Zeitgenossen am Schlossberg. Und der Wirt spricht von einem Einkaufswert von 500 Euro. Sauer über diese Vorkommnisse sind auch Christoph Wieser und Benjamin Schwarz, die auf fünf zertrümmerte Fensterscheiben und allerhand Nebenschauplätze auf der Bühne am Schlossberg verweisen. „Ich frage mich, was sich in solchen Köpfen abspielt“, meint Heini Unterrader, der auch mit seinen 90 Jahren täglich am Schlossberg ist. Denn wenig lustig sei auch, dass Stühle von der Plattform im Malerwinkel Richtung Stadt geworfen werden.

Laut stellt man sich nun die Frage, ob am Schlossberg während der Nacht die Zugänge abgeschlossen werden und der Betrieb des Personenaufzuges reduziert werden soll. „Die Hände in den Schoß legen können wir jedenfalls nicht“, sagt der Vizebürgermeister. Auch eine Videoüberwachung wird ins Spiel gebracht.

Ob dieselben Vandalen im Herbst des Vorjahres am Werk waren, als die Bienertafel am Turm und eine Zolltafel verschwunden sind, lässt sich noch nicht sagen. „Wir nehmen jedenfalls jeden Hinweis ernst“, betont Franz Hechenblaikner von der Polizeiin­spektion Kramsach.

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