Lange Einkaufsnacht in Innsbruck: Subvention hängt noch in der Luft
Die Vorbereitungen für die lange Einkaufsnacht „Ganz Innsbruck tanzt“ laufen auf Hochtouren. Unklar ist, wie viel die Stadt zahlt.
Von Manfred Mitterwachauer
Innsbruck –Am 26. Juni ist es so weit. Von 18 bis 23 Uhr wird in Innsbruck wieder zum großen Einkaufs-Halali geblasen. Unter dem Motto „Ganz Innsbruck tanzt“ öffnet die zweite lange Einkaufsnacht in der Landeshauptstadt unter Federführung des Innenstadtvereins. Die vom Stadtmarketing organisierte „shopping@night“ findet traditionellerweise stets im Oktober statt.
Vereinsobmann Thomas Hudovernik ist guten Mutes: „Wir haben alles top im Griff.“ In den vergangenen Wochen wurden die einzelnen Auftritte konkretisiert, alles „passt perfekt“. Wie berichtet, war die Geburt dieser langen Einkaufsnacht eine schwere. Zuvor in Kooperation mit dem Tanzsommer geplant, wurden sämtliche diesbezüglichen Planungen wieder eingestampft, nachdem sich sowohl hinsichtlich der künstlerischen Ausrichtung als auch am veranschlagten Finanzrahmen recht herbe Kritik entzündet hatte.
Umso intensiver ist nun die Werbeschiene für die Ersatzvariante „Ganz Innsbruck tanzt“ angelaufen. Plakate in allen Regionalzügen und Infos im Südtiroler sowie bayerischen Raum zählen hier dazu, sagt Hudovernik. Ebenso auf dem Werbe-Plan stehen Gratisfahrten mit einer historischen Straßenbahn am 25. (bis 17 Uhr) und am 26. Juni.
Hudovernik spricht davon, dass der „absolute Großteil“ der Geschäfte sowohl in der Innenstadt als auch in den Einkaufszentren und sogar ein großes Möbelhaus am Stadtrand mitmachen. Das Rahmenprogramm ziehe sich also fast durch die ganze Stadt.
Ein Fragezeichen bleibt dennoch: jenes der Finanzierung, genauer gesagt die 50.000 Euro, um die der Innenstadtverein bei der Stadt auf dem Subventionswege angeklopft hat. Noch gibt es weder eine Ab- noch Zusage. Geschweige denn einen Gremialbeschluss. Aus dem Rathaus heißt es, dieser sei für kommende Woche geplant. 50.000 € werde es aber sicher nicht geben. 20.000 Euro seien als „Wirtschaftsförderung“ vorstellbar. Aber auch dafür müsse erst einmal eine Mehrheit gefunden werden.