Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 49,94 Zähler oder 0,...
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 49,94 Zähler oder 0,25 Prozent auf 20.046,36 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong verlor um 301,88 Zähler (minus 1,12 Prozent) auf 26.687,64 Einheiten. Der Shanghai Composite fiel 7,49 Punkte oder 0,15 Prozent auf 5.106,04 Punkte.
Hingegen zeigten sich die Märkte in Indien und Australien im grünen Bereich. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 26.840,50 Zählern mit plus 359,25 Punkten oder 1,36 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gewann 6,3 Zähler oder 0,11 Prozent auf 5.486,00 Einheiten.
Japan kämpft seit fast zwei Dekaden mit der Deflation und die neuen Konjunkturdaten versprechen keine Besserung. Die Handelspreise der drittgrößten Volkswirtschaft fielen im Mai 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es dürfte für die japanische Notenbank schwierig werden, das angepeilte Inflationsziel von 2 Prozent in der nahen Zukunft zu erreichen, hieß es am Markt.
Die deutliche Erholung des Yen zum US-Dollar nach Aussagen von Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda habe den Markt belastet, hieß es. Kuroda hatte sich zuvor besorgt über die jüngste Talfahrt der japanischen Währung geäußert.
In China verwiesen Händler auf die Entscheidung des Indexanbieters MSCI, Festlandaktien erst einmal nicht in seine viel beachteten Indizes einzubeziehen.
Bei den Einzelwerten in Japan rückten die größten Exportunternehmen in den roten Bereich. Die Aktien des Automobilhersteller Toyota Motor fielen 0,40 Prozent. Auch die Papiere des Branchenkollegen Honda sanken 0,33 Prozent ab. Hingegen konnten die Titel von Hitachi sich immerhin mit 0,06 Prozent im grünen Bereich halten. Tagesverlierer waren die Papiere von Hino Motors mit einem Minus von 4,25 Prozent auf 1578 Yen. Die Citigroup hatte die Aktie des Lastwagenbauers abgestuft.
In China zählten Transportwerte zu den größten Verlierern, aus denen sich Händlern zufolge die Anleger vor den anstehenden Industrieproduktionsdaten zurückzogen: Die Aktien der Eisenbahngesellschaft CRRC rutschten um fast 10 Prozent auf 26,52 Yuan ab. Im angrenzenden Hongkonger Markt waren der größte Verlierer die Papiere des Energiekonzerns China Shenhua Energy mit minus 3,91 Prozent.