Frankreich

Vier Bergwanderer auf Korsika tödlich verunglückt

Eine Gruppe wurde am höchsten Berg der Insel von einem Erdrutsch erfasst. Vier Wanderer starben, mehrere wurden verletzt.

Bastia – Bei einem Bergunglück auf Korsika sind am Mittwoch mindestens vier Wanderer ums Leben gekommen und mehrere weitere verletzt worden. Nach Behördenangaben wurden sie auf einem Fernwanderweg nahe dem Dorf Asco im Norden der Mittelmeerinsel in 1.500 Metern Höhe nach heftigen Regenfällen von einem Erdrutsch erfasst. Am Donnerstag wurde weiter nach mehreren Vermissten gesucht.

Unter den Todesopfern ist eine Frau. Die Angaben über die Zahl der Verletzten gingen auseinander: In einer Erklärung von Innenminister Bernard Cazeneuve war von zwei Verletzten und mehreren Vermissten die Rede. Den Rettungskräften zufolge gab es noch weitere Verletzte. Eine 63-jährige Spanierin sei von einem Blitz zu Boden geschleudert worden. Die Frau habe Prellungen erlitten und stehe unter Schock.

Das Unglück ereignete sich an einer besonders schwierigen Passage des Monte Cinto, dem mit 2.706 Metern höchsten Berg Korsikas. Überlebende schilderten, dass plötzlich Nebel aufgezogen sei. Es folgte ein Gewitter mit Hagel, Regen und Sturmböen. (APA/AFP)