Schuldenkrise

EU-Ratspräsident warnt Athen: Keine Zeit mehr für Spielchen

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„Der Tag rückt näher und irgendwann wird jemand sagen, Schluss, Aus. Das Spiel ist aus“, sagte Donald Tusk in Richtung der griechischen Regierung.

Athen/Brüssel - EU-Ratspräsident Donald Tusk hat Griechenland vor weiteren „Spielchen“ gewarnt. Es „gibt keine Zeit mehr für Spielchen. Die griechische Regierung muss etwas realistischer sein. Man kann nicht mehr Lotto spielen. Der Tag rückt näher und irgendwann wird jemand sagen, Schluss, Aus. Das Spiel ist aus. Die anstehende Eurogruppensitzung ist ausschlaggebend und sollte die Entscheidung bringen“, so Tusk .

Nach dem EU-Lateinamerika-Gipfel in Brüssel erklärte Tusk am Donnerstag in Brüssel zum Streit zwischen Griechenland und der Eurozone, „wir haben jetzt keine Zeit mehr. Wir brauchen jetzt Entscheidungen, keine Verhandlungen mehr“.

Eher gelassener äußerte sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. „Ich habe (den griechischen Premier Alexis, Anm.) Tsipras gestern zehn Minuten getroffen und ich sehe ihn in den nächsten zehn Minuten nochmal. Wir haben im übrigen gute Beziehungen.“ (APA)