Rot-Blau - Rund 150 Demonstranten zogen vors Eisenstädter Landhaus

Eisenstadt (APA) - Mit einer Kundgebung vor dem Landhaus ist die Protestaktion der „Offensive gegen Rechts“ gegen die rot-blaue Koalition im...

Eisenstadt (APA) - Mit einer Kundgebung vor dem Landhaus ist die Protestaktion der „Offensive gegen Rechts“ gegen die rot-blaue Koalition im Burgenland zu Ende gegangen. Nach Angaben der Polizei waren es rund 150 Teilnehmer, die sich Donnerstagabend am Europaplatz vor dem Sitz der Landesregierung versammelten.

„Herr Niessl, die FPÖ Burgenland ist nicht anders. Sie ist genauso ein Haufen wie der Rest in Österreich“, meinte etwa ein KPÖ-Aktivist. Wenn der Landeshauptmann eine Definition des Wortes „antifaschistisch“ benötige, stelle man sie ihm gerne zur Verfügung. An Neo-Landesrat Norbert Darabos richtete der Sprecher die Frage: „Wenn Sie sich selbst als Bollwerk gegen die FPÖ bezeichnen - wo sind sie dann heute?“

Schließlich erklärte Michael Heindl von der „Offensive gegen Rechts - Burgenland“, man werde der Koalition „keine ruhige Minute geben: Wir werden ihnen zeigen, dass Rot-Blau nicht ohne unseren Widerspruch einfach so angelobt werden wird.“ Am 4. Juli soll es die nächste Demonstration geben, bei der man „ein ganz starkes Zeichen setzen“ wolle, kündigte Heindl an.