Airbus darf nach Absturz A400M wieder in Spanien testen
Madrid (APA/Reuters) - Rund einen Monat nach dem Absturz eines Militär-Transportflugzeugs vom Typ Airbus A400M in Spanien hat der europäisch...
Madrid (APA/Reuters) - Rund einen Monat nach dem Absturz eines Militär-Transportflugzeugs vom Typ Airbus A400M in Spanien hat der europäische Konzern dort wieder grünes Licht für Testflüge. Das Verteidigungsministerium in Madrid teilte am Donnerstag mit, der Erlaubnis seien Gespräche von Experten mit Vertretern von Airbus vorausgegangen.
In den kommenden Tagen sei mit weiteren noch ausstehenden Genehmigungen im Zusammenhang mit dem A400M-Programm zu rechnen. Airbus lässt die Maschinen in Sevilla montieren. In der Nähe der südspanischen Stadt kamen bei dem Absturz am 09. Mai vier der sechs Besatzungsmitglieder ums Leben.
Es war der Jungfernflug des Flugzeugs, das an die Türkei geliefert werden sollte. Airbus hat die Transportmaschine für mehrere NATO-Länder entwickelt. Sie soll zentraler Bestandteil der Flotten werden.
Der Absturz war nach einer Serie von Pannen und Lieferverzögerungen im A400M-Programm der erste tödliche Unfall eines solchen Modells. Kurz vor dem Unglück hatten drei der vier Triebwerke versagt. Zuletzt konzentrierten sich die Ermittlungen Insidern zufolge um versehentlich gelöschte Triebwerksdaten.