Erste Liga

Kofler-Transfer wird zur Rechtssache

Um die Transferrechte von Marco Kofler ist ein Streit entbrannt.
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Die Transferrechte für den Tiroler liegen bei Wackers Ex-Obmann Kaspar Plattner, der damit in seiner Amtszeit (bis 2013) eine sechsstellige Summe besicherte.

Innsbruck –In Rostock hat sich Marco Kofler in nur vier Monaten einen Namen gemacht, mit dem 1,95 m großen Naviser im defensiven Mittelfeld konnte der deutsche Drittligist das Abstiegsgespenst vertreiben. Und obwohl ­„Kofi“ mit Mittelfußbruch nach neun Spielen ausfiel, wollen die Norddeutschen den Leihvertrag verlängern oder streben gar einen Kauf an. Das Problem: Die Transferrechte für den Tiroler liegen bei Wackers Ex-Obmann Kaspar Plattner, der damit in seiner Amtszeit (bis 2013) eine sechsstellige Summe besicherte.

„Schon beim Leihgeschäft waren wir nicht eingebunden“, gibt Plattners Anwalt, Hermann Holzmann, zu Protokoll. Man hätte gern in die dem Wechsel zugrundeliegenden Unterlagen Einsicht, was bisher aber nicht stattgefunden habe.

Wacker-Präsident Josef Gunsch war für eine Stellungnahme nicht erreichbar, Ex-Obmann Platter indes gab sich bedeckt: „Ich musste den Anwalt einschalten. Die mir angebotene Summe von 5000 Euro für die Transferrechte entspricht nicht dem Wert Koflers.“ Mit 250.000 Euro wird der Verteidiger in der Datenbank www.transfermarkt.at beziffert. Plattner rea­listisch: „Das bekommt man nicht. Aber mehr als 5000 Euro sicher.“ (floh)

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