Europaspiele: OK verbesserte nach Horrorunfall Transportsystem

Baku (APA/Reuters) - Nach dem Horrorunfall im Athletendorf der Europaspiele in Baku, bei dem drei österreichische Synchronschwimmerinnen zum...

Baku (APA/Reuters) - Nach dem Horrorunfall im Athletendorf der Europaspiele in Baku, bei dem drei österreichische Synchronschwimmerinnen zum Teil schwer verletzt worden sind, hat das Organisationskomitee Verbesserungen im Transportsystem vorgenommen, um weitere Vorfälle zu verhindern. „Ja, Änderungen wurden gemacht. Wir haben sofort alle Verkehrsmittel überprüft“, sagte Baku-Geschäftsführer Simon Clegg.

Das betreffe nicht nur das Athleten- und das Mediendorf, sondern alle Schauplätze. „Gegebenenfalls werden wir auch zusätzliche mit Wasser gefüllte und Beton-Poller aufstellen.“ Alle Fahrer, nicht nur Buslenker, sondern auch jene des Taxi-Shuttle-Systems, sollen sehr klare Anweisungen erhalten haben, meinte Clegg.

Bei dem tragischen Unfall sind am Donnerstag drei österreichische Synchron-Schwimmerinnen verletzt worden, sie waren am Gehsteig unterwegs und wurden vom Bus voll gerammt. Vanessa Sahinovic wurde nach Wien geflogen und in der Nacht auf Freitag operiert. Die 15-jährige erlitt ein Polytrauma und wird derzeit auf der Spital-Intensivstation behandelt. Die weiteren Verletzten sind Verena Breit (Oberschenkel-Prellung am rechten Bein) und Luna Pajer (Armbruch).

Der Lenker gab an, Gas- mit Bremspedal verwechselt zu haben. Er wurde laut Österreichischem Olympischen Komitee (ÖOC) in Untersuchungshaft genommen.