Tiroler Sturm-Juwel Riegler bleibt in Tirol

Die Mannschaften der Tiroler Akademie schlossen die Saison auf den Plätzen fünf (U15), elf (U16) und acht (U18) ab. Akademieleiter Helmut Lorenz blickt positiv zurück.

Ramo Buljubasic ist einer von sechs Akademie-Abgängern.
© Böhm

Von Tobias Waidhofer

Innsbruck – Nimmt man die Tabelle der ÖFB-Jugendliga als Maßstab, ist die Geschichte schnell erzählt: Während die U15 (Platz fünf) positiv überraschte, enttäuschte die U16 (Platz elf). Die U18 (Platz acht) überzeugte am Ende der Saison. Doch so einfach ist es im Nachwuchsfußball eben nicht. Viel dreht sich um die Entwicklung der Talente. Genau unter diesen Gesichtspunkten blickt auch Akademieleiter Helmut Lorenz auf die Saison zurück:

U15: „Die Jungen waren erfolgsbedingt sicher unser Aushängeschild“, lobt Lorenz. Speziell der Auswärtssieg bei den Salzburger Bullen, die ansonsten kein einziges Spiel verloren haben, lässt die Verantwortlichen schwärmen. Dabei verspreche der Kader noch mehr Potenzial. „Viele haben nicht viel gespielt, weil sie körperlich noch nicht so weit sind. Aber das Potenzial ist da.“ Ausschöpfen soll es weiter Trainer Stefan Landauer, der mit seiner Mannschaft in die U16 aufrückt. Neuer U15-Trainer wird ja bekanntlich Sammy Glatz.

U16: „Die Mannschaft hat ordentlichen Fußball gezeigt. Wir hatten halt das Problem, dass wir über viele Wochen nicht erfolgreich waren.“ Die Entwicklung – vor allem im Herbst – sei aber okay. „Vom Spielstil mit viel Ballbesitz, den Danijel (Trainer Zenkovic, Anm.) gepredigt hat, werden die Jungs aber viel mitnehmen.“ Zenkovics Zeit in Tirol ist trotzdem abgelaufen. Ganz im Gegensatz zu der von Philipp Riegler. Das Sturm-Juwel, das von Rapid umworben wurde, bleibt Tirol erhalten.

U18: Die Serie der Spielmann-Truppe gegen Saisonende (sieben ungeschlagene Spiele) stimmt Lorenz positiv: „Die Mannschaft ist mit dem Saisonverlauf gewachsen.“ Und auch auf die Qualität der sechs Akademie-Abgänger – Marco Pirchl (Tor/geht zu den Wacker Amateuren), Marcel Klingler (Abwehr), Misel Kalinovic, Florian Mark, Stefan Pribanovic (alle Mittelfeld) und Ramo Buljubasic (Sturm) – ist Lorenz stolz. Bereits heute starten die Akademien mit den neuen Teams in die Vorbereitung. Es wird keine Zeit verloren. Damit die Talente in Tirol nicht ausgehen.


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