styriarte: Von Rossinis „Barbier“ bis Beethovens „Missa solemnis“

Graz (APA) - Das Musikfestival styriarte zeigt sich heuer unter dem Motto „... und lachte“ vorwiegend von der heiteren Seite. Neben einem sz...

Graz (APA) - Das Musikfestival styriarte zeigt sich heuer unter dem Motto „... und lachte“ vorwiegend von der heiteren Seite. Neben einem szenischen „Barbier von Sevilla“ gibt es als ernstes Gegengewicht auch Beethovens „Missa solemnis“ unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt, der außerdem ein Haydn-Programm und einen Dvorak-Abend dirigiert. Wieder dabei sind auch Jordi Savall und Markus Schirmer.

Nikolaus Harnoncourt, der am 6. Dezember seinen 85. Geburtstag feiert, wird diesmal sieben Vorstellungen bestreiten. Bei dem Programm „Dvorak pur“ bringt er nicht nur die achte Symphonie und „Das goldene Spinnrad“ des Komponisten zu Gehör, sondern wird sie auch selbst erläutern. In Stainz stehen zwei Kirchenkonzerte mit der Symphonie Nr. 97 und der Paukenmesse von Joseph Haydn auf dem Programm. Das „Kraftzentrum des Festivals“ ist aber laut Intendant Mathis Huber die Aufführung der „Missa solemnis“ im Originalklang mit dem Concentus Musicus.

Für viel Heiterkeit dürfte Gioachino Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla“ sorgen, die von Peer Boysen in Szene gesetzt und von Michael Hofstetter dirigiert wird. Gespielt wird jene Übersetzung, die 1819 von Ignaz Kollmann für die deutschsprachige Erstaufführung in Graz angefertigt worden ist. Es singen unter anderem Friederike Schöder, Daniel Johannsen und Miljenko Turk.

Eine andere Art von Humor gibt es in der Seifenfabrik, die erstmals bespielt wird. „Yitzhak: und Gott lachte“ nennt sich ein Abend, bei dem Klezmer-Musik sowie jüdische Witze und Erzählungen von Miguel Herz-Kestranek zu hören sein werden. Ein weiteres Programm dieser neuen Serie ist „Vom lieben Augustin“, wo Gregor Seberg zu Wienermusik und Schrammeln sprechen wird.

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Ständige Gäste bei der styriarte sind Jordi Savall und Markus Schirmer. Der Grazer Pianist gestaltet mit Wolfram Berger zusammen den Abend „Das Leben ist immer lebensgefährlich“, während der katalanische Spezialist für Alte Musik ein „Lob der Torheit“ mit Musik der Zeit von Erasmus von Rotterdam zum Besten gibt.

(S E R V I C E - styriarte 2015 von 26. Juni bis 26. Juli. Karten: Tel. 0316/825 000 oder mailto:tickets@styriarte.com, www.styriarte.com)


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