Rupprechter begrüßt EU-Einigung auf Bio-Verordnung

Luxemburg (APA) - Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) hat die Einigung auf eine neue Bio-Verordnung begrüßt. Es sei gelungen, „e...

Luxemburg (APA) - Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) hat die Einigung auf eine neue Bio-Verordnung begrüßt. Es sei gelungen, „eine Bio-Vertreibungsverordnung zu einer Bio-Zukunftsverordnung zu machen“, sagte Rupprechter am Dienstag in Luxemburg.

Die bisherigen einjährigen Kontrollen werden durch verpflichtende Überprüfungen alle 30 Monate, ergänzt um Risiko-basierte Kontrollen in der Zwischenzeit, ersetzt. „Das macht sehr viel mehr Sinn. Es ist effizienter. Wir haben nichts aufgegeben, sondern im Gegenteil ein besseres Modell an die Stelle der bisherigen verpflichtenden jährlichen Kontrollen gesetzt“, sagte der Landwirtschaftsminister. Auch die Bauern hätten eine Überbelastung durch Kontrollen kritisiert.

Österreich habe sich durchgesetzt mit der Ablehnung von Grenzwerten für nicht-zugelassene Bio-Produkte, sagte Rupprechter. Damit wäre ansonsten suggeriert worden, dass Pestizide und andere verbotene Stoffe in Bio-Produkten zugelassen würden. Es gebe eine Übergangsregelung für jene EU-Staaten, wie etwa Belgien, die derzeit Grenzwert-Regelungen haben. „Das läuft aus bis 2020“, sagte der Minister. Diese Grenzwerte seien nur für die betreffenden Staaten zugelassen.

Rupprechter sagte, durch die Verunsicherung seien viele Bio-Bauern in Österreich aus dem Geschäft ausgestiegen. „Jetzt besteht die Chance, wenn wir uns rasch einigen mit dem Europaparlament, dass wir eine Verordnung in Kraft haben, die wieder Zukunftsperspektiven für den Bio-Anbau gibt.“

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