Südtirols Landesregierung will bis Herbst Konzept für Flughafen Bozen

Bozen (APA) - Die Schweizer Darwin Airline wird mit 18. Juni ihre Linienverbindung Bozen-Rom einstellen. „Das heißt aber nicht, dass der Flu...

Bozen (APA) - Die Schweizer Darwin Airline wird mit 18. Juni ihre Linienverbindung Bozen-Rom einstellen. „Das heißt aber nicht, dass der Flughafen ab diesem Termin stillsteht“, betonte Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) am Dienstag. Die Landesregierung will bis Oktober ein Konzept zur weiteren Entwicklung des Regional-Airports vorlegen. Dieses soll dann einer Volksbefragung unterzogen werden.

Die lange Vorlaufzeit sei unter anderem deswegen nötig, da der gerade erst eingesetzte neue Verwaltungsrat der Betreibergesellschaft „ABD AG“ Zeit benötige, um sich einzuarbeiten. Zudem soll dieses „vielschichtige und technisch hoch komplexe Thema“ verständlich und klar aufgearbeitet werden, hieß es. Ein wesentliches Ziel sei der Aufbau attraktiver Linien- und Charterflüge am Flughafen Bozen.

Die Linienflüge Bozen-Rom-Bozen, die ab 18. Juni zunächst einmal der Vergangenheit angehören, würden rund 17 Prozent der insgesamt über 12.000 jährlichen Flugbewegungen ausmachen. Es werde weiterhin „kommerzielle Flugbewegungen“ geben, hieß es. Die längerfristig programmierten Flüge beschränkten sich über die Sommermonate aber auf Charterverbindungen. Der Zeitraum ohne Linienflüge soll für dringend notwendige außerordentliche Instandhaltungsarbeiten genutzt werden.

In puncto Linienflugbetrieb Bozen-Rom würden gegenwärtig Gespräche mit verschiedenen Fluggesellschaften über die „vorhandenen Möglichkeiten und Grenzen“ geführt, erklärte Kompatscher. Zuletzt war wiederholt darüber spekuliert worden, dass Südtiroler Unternehmer eine Fluggesellschaft gründen könnten. Auch eine Kooperation mit dem Innsbrucker Flughafen stand im Raum.

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