Rebellen wollen Armee aus Süden Syriens vertreiben

Damaskus (APA/Reuters) - Im syrischen Bürgerkrieg wollen Rebellen die Armee aus ihren Stützpunkten im Süden des Landes vertreiben und damit ...

Damaskus (APA/Reuters) - Im syrischen Bürgerkrieg wollen Rebellen die Armee aus ihren Stützpunkten im Süden des Landes vertreiben und damit an die von Israel besetzten Golanhöhen heranrücken. Das Bündnis mehrerer Gruppen von Regierungsgegnern - zu denen nicht der Islamische Staat (IS) zählt - kündigte am Mittwoch eine Groß-Offensive in der Provinz Quneitra an.

Auch der Al-Kaida-Ableger Nusra-Front gehöre nicht dazu zu dem Bündnis, sagte ein Rebellensprecher.

Ein Reuters-Augenzeuge berichtete von den Golanhöhen aus, seit den frühen Morgenstunden gebe es in der Provinz heftigen Beschuss und zahlreiche Bombardierungen. Es seien sowohl Rauchsäulen zu sehen, als auch Schüsse zu hören. Auch die Beobachtungsstelle für Menschenrechte syrischer Oppositioneller berichtete von gewaltsamen Zusammenstößen. Auf beiden Seiten habe es mehrere Tote gegeben.

Der Süden Syriens gehört zu den wenigen Landesteilen, in denen die Aufständischen nicht von islamistischen Kräften wie der Nusra-Front oder dem IS beherrscht werden. In den vergangenen beiden Monaten hat die Regierung von Präsident Bashar al-Assad in verschiedenen Landesteilen eine Serie von Rückschlägen erlitten.

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