Das Kleine ganz groß: Neues von Strottern und der JazzWerkstatt Wien

Wien (APA) - Das Wienerlied-Revival ist nicht zuletzt ihnen zu verdanken: Klemens Lendl und David Müller alias Die Strottern sorgen mit ihre...

Wien (APA) - Das Wienerlied-Revival ist nicht zuletzt ihnen zu verdanken: Klemens Lendl und David Müller alias Die Strottern sorgen mit ihren Kompositionen zwischen Tradition und Moderne aber nicht nur in der Bundeshauptstadt für Furore. Nun hat man sich erneut mit der JazzWerkstatt Wien zusammengetan: Das am Freitag erscheinende „Wo fangts an“ ist ein Album, auf dem das scheinbar kleine Lied ganz groß wird.

Wo die Strottern üblicherweise mit Gitarre und Violine ihr instrumentales Auslangen finden, entsteht im Zusammenspiel mit der JazzWerkstatt ein vielschichtiges Klangerlebnis, das die unterschiedlichstens Genres streift, dabei aber stets eigenständig und kohärent bleibt. „Schaun, zaahn, drahn“ versprüht etwa Latin-Flair, „Aufn Bunkt“ changiert zwischen Reduktion und melancholischem Big-Band-Gestus und mit der siebenteiligen „Josef Mayer-Limberg Suite“ verneigt man sich vor dem gleichnamigen Wiener Mundartdichter.

„Uns interessiert die Auseinandersetzung mit aktueller Musik aus Wien und das Gestalten und Erfinden von neuer Musik“, wird Pianist Clemens Wenger in einer Ankündigung zitiert - und man kann der Formation diesen Gestaltungswillen beileibe nicht absprechen. Der Horizont endet aber nicht hinter Ottakring, sondern erstreckt sich bis nach New Orleans oder Westafrika, wenn Dixieland und Afrobeat zum Einsatz kommen. Erstmals vorgestellt wird das neue Material am Sonntag (21. Juni) im Wiener Porgy & Bess.

(S E R V I C E - http://diestrottern.at, http://jazzwerkstatt.at)

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