Ehemann in Wien-Ottakring niedergestochen 2 - „Hat mich provoziert“

Wien (APA) - Die 33-Jährige bestritt in ihrer ausführlichen Befragung die Tötungsabsicht. Sie habe ihren Ehemann nur verletzten wollen. Dies...

Wien (APA) - Die 33-Jährige bestritt in ihrer ausführlichen Befragung die Tötungsabsicht. Sie habe ihren Ehemann nur verletzten wollen. Dieser habe sie mit seiner Bemerkung, keiner werde ihrer Behauptung, sie und ihre Töchter wären von ihm missbraucht worden, Glauben schenken, „provoziert“.

„Ich hab‘ mir vorgestellt, was der mit meiner Tochter macht. Sie ist erst 14. Da hab‘ ich zugestochen“, schilderte die Angeklagte. Einem Augenzeugen, der sah, wie die Frau nach vollbrachter Tat das Messer in ihre Handtasche steckte und der sie mit seinem Handy filmen wollte, rief sie dessen Angaben zufolge in knappen Worten zu: „Er hat meine Tochter missbraucht.“

Der lebensgefährlich Verletzte hatte sich kreidebleich zur nächsten Polizeiinspektion geschleppt, wo die Beamten Erste Hilfe leisteten und einen Notarzt verständigten. Die Polizisten gingen nicht davon aus, dass der 56-Jährige überleben würde. „Ich hab‘ geglaubt, dass es zu Ende geht“, gab eine Beamtin im Zeugenstand zu Protokoll.

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