Russlands „Seidenstraße“: Projekt TEPR

Wien (APA) - China rührt seit einigen Monaten die Werbetrommel für sein Projekt „Seidenstraße“, mit dem in zahlreichen anderen Ländern Infra...

Wien (APA) - China rührt seit einigen Monaten die Werbetrommel für sein Projekt „Seidenstraße“, mit dem in zahlreichen anderen Ländern Infrastrukturprojekte angestoßen werden sollen. Russland habe einen „trans-euroasiatischen Gürtel Razvitie (TEPR)“ vorgeschlagen, „der sich von der Idee her mit dem chinesischen Projekt ‚Neue Seidenstraße‘ deckt“ kündigte Wladimir Jakunin, Chef der russischen Eisenbahn, an.

„Die Führung unserer beiden Staaten unterstreicht, dass sich die Projekte gegenseitig ergänzen und nicht in Konkurrenz zu einander stehen“ sagte Jakunin laut Aussendung beim St. Petersburger Wirtschaftsforum. Geplante Großprojekte seien etwa die Modernisierung des östlichen Bahnnetzes, der Ausbau des Moskauer Verkehrsknotens, die Verstärkung der Zufahrten zu den Häfen am Asowschen und Schwarzen Meer. Alleine der Ausbau des östlichen Eisenbahnnetzes soll im Fernen Osten Russlands das Bruttoinlandsprodukt um 650 Mrd. bis zu einer Billion Rubel (bis zu 16 Mrd. Euro) steigern und 40.000 Arbeitsplätze im Bauwesen schaffen. Jakunin hofft, mit den Investitionen auch in den angrenzenden Ländern die Wirtschaft anzukurbeln.


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