New Yorker Börsen notieren zur Eröffnung höher

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Montag kurz nach Handelsbeginn von der allerorts positiven Börsentendenz im Zuge der Griechenland-Eu...

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Montag kurz nach Handelsbeginn von der allerorts positiven Börsentendenz im Zuge der Griechenland-Euphorie profitiert. Gegen 15.45 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um 100,36 Einheiten oder 0,56 Prozent auf 18.114,64 Zähler.

Der S&P-500 Index gewann 12,14 Punkte oder 0,58 Prozent auf 2.121,89 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 27,20 Punkte oder 0,53 Prozent auf 5.144,20 Einheiten.

Die Aussicht auf eine Einigung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern in der Eurogruppe und im Internationalen Währungsfonds (IWF) hat nicht nur die europäischen Börsen, sondern auch die Wall Street beflügelt. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem zeigte sich verhalten optimistisch, obwohl es weiterhin keine Einigung gibt. Allerdings sollte diese im Lauf der Woche erfolgen. Die neuen drakonischen Sparvorschläge Athens seien zu begrüßen und ein positiver Schritt. Die Maßnahmen sollen in den kommenden eineinhalb Jahren fünf Milliarden Euro einbringen.

Unter den US-Einzelwerten kommt unterdessen das Fusionskarussell wieder in Schwung. So könnte es in der Gesundheitsbranche bald zu der größten Verschmelzung unter Versicherern kommen. Der Krankenversicherer Anthem will den Konkurrenten Cigna für insgesamt 54 Milliarden Dollar kaufen. Den Aktionären winkt dabei eine Angebot über 185 Dollar je Aktie und damit rund ein Fünftel mehr als das Papier nach der jüngsten Börsenrally zuletzt kostete.

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Anthem will das Angebot in etwa zu zwei Drittel in bar und zu einem Drittel mit eigenen Aktien bezahlen. Infolge zogen die Anthem-Anteilsscheine um 3,65 Prozent an, Cigna schossen um 7,27 Prozent auf 166,54 Dollar hoch.

Zudem steht der auf den Transport und die Weiterverarbeitung von Gas spezialisierte Konzern Williams im Mittelpunkt einer Übernahmeschlacht. Pipeline-Magnat Kelcy Warren will diesen für insgesamt 53 Milliarden Dollar kaufen. Williams-Anleger freuten sich: Die Anteilsscheine sprangen im Eröffnungsgeschäft um knapp 25 Prozent an.

Branchenseitig präsentierten sich Ölwerte im Eröffnungshandel verhältnismäßig schwach, Exxon Mobil waren mit minus 0,25 Prozent der schwächere der beiden Kursverlierer im Dow Jones, auch Chevron präsentierten sich mit plus 0,03 Prozent verhalten. An die Dow-Spitze schafften es hingegen die Investmentbanken JPMorgan (plus 1,31 Prozent) und Goldman Sachs (plus 1,32 Prozent).

Schließlich könnten auch Analystenstudien die Kurse bewegen. So hat die Deutsche Bank die Aktien des Kreuzfahrtbetreibers Carnival zum Kauf empfohlen. Bei dem Unternehmen dürften sich die Buchungen und die Preise weiter erholen, schrieb Analyst Richard Carter. Carnival-Papiere verteuerten sich daraufhin um 2,58 Prozent auf 50,18 Dollar.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA422 2015-06-22/15:52


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