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Lage in Ventimiglia leicht entschärft - 300 Flüchtlinge an der Grenze

Rom/Wien (APA) - Nach Tagen akuten Notstands hat sich die Lage in der norditalienischen Stadt Ventimiglia an der Grenze zu Frankreich leicht...

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Rom/Wien (APA) - Nach Tagen akuten Notstands hat sich die Lage in der norditalienischen Stadt Ventimiglia an der Grenze zu Frankreich leicht entschärft. Nur noch 200 Migranten campieren im Bahnhof Ventimiglia, weitere 100 auf den Felsen bei der Grenze, berichteten die Behörden am Montag.

Etwa 20 Migranten seien von Frankreich nach Italien zurückgeführt wurden, was deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen Tagen liegt.

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Viele Flüchtlinge hätten Ventimiglia in den letzten Tagen verlassen, um nach Österreich und in die Schweiz zu gelangen. Am Freitag hatten dort noch 600 campiert, in der Hoffnung, nach Frankreich zu gelangen

Inzwischen reißt die Flüchtlingswelle in Richtung Süditalien nicht ab. Ein Schiff der britischen Marine erreichte am Montag die apulische Hafenstadt Taranto mit 914 Migranten an Bord, die in den vergangenen Tagen gerettet worden waren. Unter den Flüchtlingen befanden sich auch 83 Minderjährige. In der kampanischen Stadt Salerno wird bis Montagabend ein deutsches Schiff mit 522 Flüchtlingen an Bord eintreffen. Dabei handelt es sich um Migranten aus Syrien, Bangladesch und Tunesien.

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