Asyl: Platter geht mit „offener Position“ in Gipfel

Innsbruck (APA) - Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) geht mit einer „offenen Position“ in den Asyl-Gipfel am Mittwoch in Wien. Die...

Innsbruck (APA) - Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) geht mit einer „offenen Position“ in den Asyl-Gipfel am Mittwoch in Wien. Die von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) vorgeschlagenen Bezirksquoten und „mögliche Sanktionen“ sollten nicht die „tatsächlichen Herausforderungen“ überlagern, sagte Platter am Dienstag zur APA am Rande einer Pressekonferenz in Innsbruck.

Die Bundesländer müssten ihrer Verantwortung nachkommen, forderte Platter. Entscheidend sei, dass länderintern eine „Ausgewogenheit stattfindet“ und dass man die Herausforderungen gemeinsam bewältige. Eine der tatsächlichen Herausforderungen sei eine EU-weite Asylquote. „Da ist Bundeskanzler Faymann massiv gefordert“, erklärte Platter.

Tirol spiele jedenfalls in Sachen Unterbringung von Flüchtlingen „vorne mit“. Man pflege auch einen ständigen Austausch mit den Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften.

Tirol gehörte zuletzt zu den Bundesländern, die die Quote nicht erfüllten. Dem Bundesland wurde aber wie Salzburg vergangene Woche noch eine Gnadenfrist gegeben. Da diese beiden Länder glaubwürdig Quartiere präsentiert hätten, können sie sich weiter selbstständig organisieren.


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