Bundespräsident Fischer reist am Samstag nach Turin

Rom/Mailand (APA) - Bundespräsident Heinz Fischer reist nach seinem Besuch bei der Mailänder Expo am Samstag nach Turin. Hier ist ein Treffe...

Rom/Mailand (APA) - Bundespräsident Heinz Fischer reist nach seinem Besuch bei der Mailänder Expo am Samstag nach Turin. Hier ist ein Treffen mit dem Turiner Bürgermeister und Ex-Außenminister Piero Fassino geplant. Außerdem erwartet Fischer und seine Delegation ein intensives Kulturprogramm.

Fischers Turin-Besuch steht ganz im Zeichen der Kultur. In Begleitung Fassinos wird Fischer das umgestaltete ägyptische Museum besichtigen, das im April nach dreieinhalb Jahren Renovierungsarbeiten eröffnet wurde. Etwa 6.500 Objekte sind im renommierten Museum ausgestellt, das als eine der weltweit größten Sammlungen dieser Art gilt.

Anschließend besucht Fischer die Galerie moderner Kunst, die zurzeit eine Modigliani-Ausstellung beherbergt. Es folgt ein Besuch des Automuseums und eine Besichtigung der Pinakothek „Giovanni und Marella Agnelli“. Die Pinakothek befindet sich im „Lingotto“, einem alten Fiat-Werk, das vom Stararchitekten Renzo Piano in ein modernes Ausstellungszentrum umgewandelt wurde. Die Pinakothek war von dem im Jänner 2003 verstorbenen Patriarchen des italienischen Autokonzerns Fiat, Giovanni Agnelli, der Stadt Turin geschenkt worden. Darin befindet sich seine Kunstsammlung mit Werken von Picasso, Matisse, Balthus und vielen anderen weltbekannten Künstlern.

Am Freitag besucht Fischer mit einer hochkarätigen Delegation die Mailänder Expo anlässlich des Österreich-Tags. In seiner Begleitung werden sich Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP), Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl und Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) befinden. Die Delegation wird im österreichischen Pavillon von Expo-Regierungskommissär Josef Pröll empfangen.

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Der 2.000 Quadratmeter große Pavillon, der mit zwölf Waldökotypen und 12.600 Bäumen, Sträuchern und Pflanzen das Thema Luft in den Vordergrund stellt, soll Österreichs Kompetenz in den Bereichen Energie, Technologie und Umwelt zeigen. Er wurde seit der Expo-Eröffnung am 1. Mai bereits von über einer halben Million Menschen besucht.


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