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Mutter von Eisbär Knut ist tot

Die 30 Jahre alte Eisbärin wurde laut dem Zoologischen Garten eingeschläfert, „um dem erblindeten und tauben Vierbeiner weiteres Leid zu ersparen“.

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Der Berliner Kult-Eisbär Knut starb 2011 mit nur fünf Jahren.
© dapd

Berlin – Die Mutter des berühmten Berliner Eisbären Knut ist tot. Die Eisbärin Tosca wurde am Dienstag eingeschläfert, wie der Berliner Zoologische Garten mitteilte. Mit beinahe 30 Jahren war sie für einen Eisbären ungewöhnlich alt.

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Der Zoologische Garten hatte am Montag bekannt gegeben, dass Tosca eingeschläfert werden soll, um dem erblindeten und tauben Bären weiteres Leid zu ersparen. Die Entscheidung hatte eine Ethikkommission getroffen. Nach der Tötung wurde der Bär in das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) gebracht. Dort sollen Pathologen erforschen, ob Tosca neben Altersschwäche an anderen Krankheiten litt.

Der im Dezember 2006 in Berlin geborene Eisbär Knut war als Baby zum Medienliebling geworden. Nachdem seine Mutter ihn verstoßen hatte, zog ein Tierpfleger ihn mit der Flasche auf. Mehr als elf Millionen Besucher sahen Knut zu Lebzeiten. Er starb 2011 an einer Virusinfektion. (APA/dpa)


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