Asyl: ÖVP contra Faymann

Wien (APA) - Die ÖVP macht Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) für das Scheitern des gestrigen Asylgipfels verantwortlich. Dessen „populistis...

Wien (APA) - Die ÖVP macht Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) für das Scheitern des gestrigen Asylgipfels verantwortlich. Dessen „populistische Schlagzeilenpolitik“ könne keine gemeinsamen Lösungen bringen, befand Generalsekretär Gernot Blümel in einer Aussendung.

Politik sei nicht, die Medien vorab über gewünschte Ergebnisse zu informieren, sondern mit den Betroffenen am Tisch Lösungen zu verhandeln: „Gespräche auf Augenhöhe müssen das Mindeste sein. Eine Minimalbeschäftigung mit dem Thema, statt ein theoretisches Aufzeichnen von Lösungen auf dem Reißbrett, sollte selbstverständlich sein.“

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl nannte den gestrigen Asylgipfel ein „Desaster“, das Sinnbild des völligen Mangels an Management-Kompetenz und Leadership auf Seiten der Bundesregierung sei. Der Eindruck, dass das „Who is Who“ von SPÖ und ÖVP das Bild eines „unkoordinierten und zerstrittenen Haufens“ abgebe, habe sich gestern jedenfalls weiter verstärkt - soweit dies überhaupt noch möglich sei.

Die außenpolitische Sprecherin des Team Stronach, Jessi Lintl, wiederum meinte in einer Aussendung, dass es in der Frage der Unterbringung von Flüchtlingen kein politisches Hick-Hack, sondern endlich sinnvolle und konstruktive Arbeit brauche. Es sei in der Koalition untragbar, „dass der schwarze Landeshauptmann Pröll den roten Kanzler Faymann derart abblitzen lässt“.

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