31 Flüchtlinge nach Unfall auf A1 bei Ybbs angehalten

Ybbs (APA) - Auf der Westautobahn (A1) bei Ybbs (Bezirk Melk) sind am vergangenen Freitag 31 Flüchtlinge angehalten worden. Sie waren in ein...

Ybbs (APA) - Auf der Westautobahn (A1) bei Ybbs (Bezirk Melk) sind am vergangenen Freitag 31 Flüchtlinge angehalten worden. Sie waren in einem Lieferwagen transportiert worden, dessen Lenker einen Unfall verursacht hatte, bestätigte Michaela Obenaus, Sprecherin der Staatsanwaltschaft St. Pölten, auf Anfrage einen Online-Bericht des „Kurier“.

Der Mann am Steuer - es soll sich um einen 32 Jahre alter Inder handeln - ist in U-Haft. Gegen ihn wird laut Obenaus wegen des Verdachts der Schlepperei ermittelt. Überprüft werde überdies, ob der Lenker Drogen konsumiert hatte. Die Flüchtlinge - unter ihnen sechs Kinder - stammen aus Syrien, Afghanistan und Pakistan. Sie haben der Sprecherin zufolge Asylanträge gestellt.

Die Menschen seien auf der knapp sechs Quadratmeter großen Ladefläche eines Lieferwagens zusammengepfercht gewesen, schrieb der „Kurier“. Der Lenker habe sie nach dem Unfall im Drogenrausch mitten auf der Autobahn im Stich gelassen. Der Inder habe den Kastenwagen am ersten Fahrstreifen abgestellt und sei zu einem Fast-Food-Restaurant spaziert. Die Polizei habe ihn auf der Toilette festgenommen.


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