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Zwei wilde Kerle im Wettstreit

Beste Kumpels und für die Kinder-TV-Show auch gerne mal Konkurrenten: Jimi Blue Ochsenknecht und Mitja Lafere treten gegeneinander an.

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„Entspannt, aber sehr ehrgeizig.“ Lafere und Ochsenknecht in der Area 47.
© Jan Hetfleisch/Getty for Turner

Ötztal Bahnhof –Der Schauspieler und rappende Popsänger Jimi Blue Ochsenknecht (24) und sein Kollege, Moderator und Schauspieler Mitja Lafere (23), sind seit 2010 ein Team vor der Kamera. Für den TV-Sender Cartoon Network haben sie die verschiedensten Berufe getestet, die „Jobchecker“ wurden dafür auch mit dem „Weißen Elefanten“, einem Kinder-Medien-Preis ausgezeichnet.

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Für ihre neue Show „Jimi gegen Mitja – Gewinn oder geh Heim!“ werden die „besten Kumpels“ zu Konkurrenten. In den sechs 20-minütigen Folgen – die österreichische Erstausstrahlung ist für 2016 bei Cartoon Network geplant – stellen sie sich in Freizeitparks den verschiedensten Herausforderungen. Nicht nur Mut und Geschick, sondern auch Witz ist dabei gefordert. Vergangene Woche sind die beiden zum Wettstreit in die Area 47 gekommen. Ob sie noch immer Freunde sind, verrieten sie der TT in einer kurzen Drehpause.

Ihr müsst für die Show nicht nur Geisterbahnfahrer in Angst und Schrecken versetzen, sondern werdet auch an eure eigenen Grenzen gejagt. Wo ist Schluss mit lustig?

Jimi Blue Ochsenknecht: Ich hatte vor ein paar Jahren noch keine Höhenangst, aber der Hochseilgarten mit seinen 27 Metern Höhe, wo wir gestern waren, das war nicht meins. Ich habe die Hälfte geschafft, das finde ich auch cool, aber dann habe ich abgebrochen. Wenn man Angst hat, kann man das ruhig zugeben. Aber morgen kommen die Wassersporttage, da kann ich aufholen.

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Mitja Lafere: Ich gehe auch davon aus, dass das dann seine Folge wird.

Ihr seid die besten Kumpels, nun müsst Ihr euch in den verschiedenen Disziplinen messen. Hat die Freundschaft gelitten?

Ochsenknecht: Wir schlafen jetzt in getrennten Zimmern.

Lafere: Wir teilen uns einen Balkon, mehr nicht.

Ochsenknecht: Doch, die Pizza haben wir uns zu Mittag geteilt, das Abendessen gestern auch.

Lafere: Wir sind schon noch Kumpels, aber wir sind erst mit zwei Folgen durch.

Wie erbittert wird denn der Wettstreit geführt?

Ochsenknecht: Ja Mitja, wie ernst ist es dir denn?

Lafere: Gestern gab es ein Spiel, da musste ich auf meinem Recht bestehen, da stehe ich aber auch dazu.

Würdet Ihr diese ganzen Adventure-Sachen hier auch privat machen?

Ochsenknecht: Ja, auf jeden Fall! Dass wir hierher gekommen sind, war unsere Idee. Ich habe Mitja vor Jahren einen Gutschein geschenkt, der wird jetzt eingelöst.

Wie sieht es mit Konkurrenz abseits der Kameras aus. Ihr habt ja als Teeniestars begonnen ...

Lafere: ... das ist eher sein Business. Ich krieg den Rummel bei ihm mit, ich muss das nicht unbedingt haben.

Ochsenknecht: Ich finde es nicht so schlimm. Beim Essen ist es manchmal nervig, wenn jemand Fotos machen will. Aber wenn die Leute freundlich sind, mache ich grundsätzlich gerne Fotos.

Ich nehme an, es fragen vor allem junge Frauen um Fotos an?

Lafere: Ich bin sein Administrator auf Facebook und da sehe ich die ganzen Benachrichtungen. Da geht schon was. Manche sind schon sehr direkt.

Ochsenknecht: Da wollen wir jetzt nicht ins Detail gehen. Ich kriege auch von meiner Agentur regelmäßig Päckchen mit Liebesbriefen.

Ihr habt für eure TV-Shows verschiedenste Jobs getestet. Jimi Blue macht auch Mode und Musik. Welche Arbeit ist Euch am liebsten?

Ochsenknecht: Es ergänzt sich alles gut. Wenn ich die Schnauze von der Schauspielerei voll habe, kann ich Musik machen oder Moderation oder mich um mein Label kümmern. So wird es nie langweilig. Lafere: Das Beste, was dir passieren kann, ist, wenn dir die Arbeit nicht wie Arbeit vorkommt und das ist oft so bei uns. Im normalen Leben mache ich aber ganz andere Sachen. Ich bin jetzt auch Gastronom. Ich habe eine Bar in München und mach bald auch was in Innsbruck auf. Ich kann noch nichts Konkretes verraten, aber es wird schön.

Ochsenknecht: Darf ich da auch kommen?

Lafere: Klar, wenn du bei der Eröffnung Autogramme schreibst und Fotos machst.

Ihr seid beide im Rampenlicht aufgewachsen. Jimi Blue hat als Schauspieler-Sohn bereits mit neun sein Filmdebüt gegeben, Mitja mit zehn Jahren die Liga Disney Channel moderiert. Empfindet Ihr den unterschiedlichen Background als Vor- oder als Nachteil?

Lafere: Viele denken, dass Jimi gar nichts dafür machen musste. Das ist, glaube ich, aber nicht so. Das ist meistens der Neid, der aus den Leuten spricht.

Ochsenknecht: Ich könnte was anderes machen, wenn ich wollte, aber mir macht das Spaß. Ich möchte mich immer beweisen und zeigen, dass ich was kann, auch wenn andere Leute denken, dass ich auf den Kopf gefallen bin.

Mitja, Du hast jetzt nur für Jimi Blue gesprochen.

Lafere: Wenn er das sagen würde, würden die Leute sagen „Ja, mei, der Sohn vom Uwe Ochsenknecht“, deswegen kann ich schon mal für ihn das Wort ergreifen.

Ochsenknecht: Du hast das auswendig gelernt ...

Lafere: ... ja, er schreibt mir das alles immer vorher auf ...

Ochsenknecht: ... und dann lade ich ihn auf einen Leberkäse ein.

Lafere: Grundsätzlich ist es egal, was man macht. Wichtig ist es, Spaß zu haben und das ohne Druck zu tun, dann funktioniert es auch.

Das Gespräch führte Silvana Resch


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