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Pitscheider: „Das sind vernünftige Vorschläge“

Vize-BM Pitscheider verteidigt Evaluierungsmaßnahmen für Parkraum-Reform in Innsbruck.

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Innsbruck –„Wir werden das so beschließen und umsetzen.“ Die für den Verkehr in Innsbruck zuständige Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider (Grüne) lässt erst gar keine Zweifel aufkommen, dass der morgen tagende Stadtsenat die Evaluierungsmaßnahmen zur Reform der Parkraumbewirtschaftung auf alle Fälle absegnen wird. Dies sei auch koalitionär vorbesprochen, heißt es.

Wie berichtet, werden in dem Bericht u. a. die Rückführung von Karl-Kapferer-Straße und Siebererstraße von derzeit 90- in 180-Minuten-Zonen, in Wilten-West die Integration eines Teils der Zone D (Bewirtschaftung bis 19 Uhr) in die Zone C (21 Uhr) sowie die Beibehaltung des 180-Minuten-Parkens in der Zone 21 (Hötting) aufgelistet.

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Es sei stets klar gewesen, so Pitscheider, dass die Reform evaluiert werde. Dies sei auch schon in den 90er-Jahren anlässlich der damaligen Einführung der Kurzparkzonen der Fall gewesen. Die jetzt auf dem Tisch liegenden Adaptierungsmaßnahmen seien allesamt „vernünftig“. Auch die Eingliederung eines Teils der Zone D in die Zone C werde man sich in einem Jahr wieder ob ihrer Tauglichkeit genauer zu Gemüte führen. Die Umstellung in diesem Abschnitt avisiert Pitscheider für Herbst bis Frühwinter 2015 an.

Im Allgemeinen, sagt Pitscheider, seien die Ergebnisse des aktuellen Berichts „nicht überraschend“ gewesen. Die Reform werde Zug um Zug abgearbeitet.

Gegen die abermaligen Änderungen in der Wiltener Parkraumbewirtschaftung spricht sich die oppositionelle ÖVP aus. Der dort festgestellte Verdrängungswettbewerb werde nur abermalig verlagert, heißt es. Dass in einigen Zonenrändern vereinzelt ganze Häuser vergessen worden seien, wird scharf kritisiert. Anrainer hätten so nicht die Chance für eine Anwohnerparkkarte gehabt. (mami)


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