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Schwimmen: OSV 2 - Gespräche mit Ministerium auf Expertenebene folgen

Wien (APA) - In der OSV-Aussendung wurde zudem betont, dass es bei den Hinweisen auf systematischen Förderbetrug nicht um bekannte Vorfälle ...

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Wien (APA) - In der OSV-Aussendung wurde zudem betont, dass es bei den Hinweisen auf systematischen Förderbetrug nicht um bekannte Vorfälle bezüglich der Traglufthalle (Anm.: im Wiener Stadionbad) gehe, sondern um solche dem OSV bisher völlig unbekannte Abläufe. Das Sportministerium sei über diese Sachverhalte umgehend informiert worden. Die Vorgänge würden vom aktuellen OSV-Vorstand aufs Schärfste verurteilt.

Vonseiten des Ministeriums wurde diese Kontaktaufnahme bestätigt. In Gesprächen auf Expertenebene ginge es nun um die weitere Vorgangsweise in Bezug auf die Gebarung. Nach Feststellung der momentanen Finanzsituation des OSV sollen geeignete rechtliche Schritte gesetzt werden. Primäre Ziele seien die Aufrechterhaltung des sportlichen Betriebs sowie die widmungsgemäße Verwendung der Fördermittel.

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Aus dem Kabinett von Sportminister Gerald Klug hieß es am Montag gegenüber der APA - Austria Presse Agentur auch, dass man über eine in der Vorwoche bekannt gewordene Gründung eines sogenannten Parallelverbandes („Neuer Schwimmverband der Schwimmvereine Österreichs“) durch den OSV nicht informiert worden sei. Es gebe auch kein Interesse an einer Parallelstruktur, nur an funktionierenden Strukturen.

Die vom OSV Ende 2013 bei der Kanzlei TPA Horwath in Auftrag gegebene Wirtschaftsprüfung ist im Frühjahr 2014 abgeschlossen gewesen. Unger bestätigte der APA, dass am Vortag des Welser Verbandstages am 28. März 2014 eine Information der OSV-Vorstandsmitglieder durch die zuständige Kanzlei-Mitarbeiterin über den Ausgang der Untersuchung erfolgt sei. Alle Anwesenden haben den Bericht dort auch ausgehändigt bekommen.

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Unger gestand in diesem Konnex ein, dass seine damals in der Funktion des Finanzreferenten abgegebene Fortbestandsprognose für den OSV wohl zu optimistisch gewesen sei. „Ich hätte sie vorsichtiger formulieren können.“ Die Kanzlei hat in ihrer Conclusio starke finanzielle Warnsignale abgegeben. Auf diese Untersuchungen sind jedenfalls jene der Staatsanwaltschaft aufgebaut bzw. auf die Jahre 2006 bis 2013 ausgeweitet worden.


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