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Griechenland - EZB-Ratsmitglied: Notfalls alle Instrumente einsetzen

Rom (APA/Reuters) - Die Euro-Finanzminister werden heute nach Angaben eines Sprechers von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem nicht über de...

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Rom (APA/Reuters) - Die Euro-Finanzminister werden heute nach Angaben eines Sprechers von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem nicht über den neuen Antrag der griechischen Regierung auf finanzielle Hilfen beraten. Stattdessen solle der Antrag beim Euro-Rettungsschirm ESM von der Euro-Arbeitsgruppe bewertet werden. Die EZB will indes im Falle einer weiteren Zuspitzung der Griechenland-Krise alle Register ziehen.

„Alle ungewollten Beschränkungen der geldpolitischen Bedingungen werden nachhaltig gekontert“, sagte das EZB-Ratsmitlied Ignazio Visco am Mittwoch in Rom. Der Rat beobachte die Entwicklungen an den Finanzmärkten und deren Folgen genau. „Er ist bereit, alle zur Verfügung stehenden Instrumente zu nutzen.“ Bisher habe die Griechenland-Krise keine größeren negativen Auswirkungen auf das Anleihen-Kaufprogramm der EZB, mit der sie die Gefahr einer Deflation - eines Preisverfalls auf breiter Front - bekämpfen will.

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Die direkten Folgen der Griechenland-Krise für die Eurozone seien gering. „Allerdings könnte die Krise ernstere Auswirkungen haben, wenn sie die Sorgen internationaler Investoren neu entfacht, dass die Eurozone nicht unumkehrbar ist“, betonte der italienische Notenbankchef. „In diesem Fall ist eine koordinierte Aktion der nationalen und europäischen Behörden unabdingbar.“

~ WEB http://www.ecb.int ~ APA284 2015-07-08/12:37

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