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Griechenland - Pharma-Großhändler ortet noch keine Engpässe

Athen (APA/dpa) - Wegen der Schuldenkrise in Griechenland gibt es nach Angaben des Verbands der Pharmagroßhändler des Landes bisher keine ne...

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Athen (APA/dpa) - Wegen der Schuldenkrise in Griechenland gibt es nach Angaben des Verbands der Pharmagroßhändler des Landes bisher keine nennenswerten Engpässe in der Versorgung mit Medikamenten. Dies sagte auch der Präsident des Apothekerverbandes, Kostas Lourantos, der Athener Zeitung „Kathimerini“.

Noch sei die Lage normal, erklärte einer der größten griechischen Pharmagroßhändler am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Dies könne sich aber „schnell ändern“, hieß es. Zu Engpässen könnte es demnach kommen, wenn der zuständige Kontrollausschuss des Finanzministeriums kein grünes Licht für Medikamentenimporte gebe. In Griechenland gelten seit nun fast zehn Tagen Kapitalverkehrskontrollen.

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Zu Problemen könnte es auch kommen, wenn die griechische Pharmaindustrie in den kommenden Tagen nur noch gegen Bargeld Medikamente liefere, sagte Theodoros Ioannides, ein Angestellter eines Pharmagroßhandels. Die Regierung hatte bereits am Dienstag angekündigt, im Falle von Engpässen könne das griechische Militär mit seinem Sanitätsdienst absolut notwendige Medikamente produzieren.

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