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Griechenland - Österreich und Eurozone würden Grexit verkraften

Wien (APA) - Ein Ausstieg Athens aus der Eurozone („Grexit“) wäre in erster Linie für Griechenland problematisch, weniger für die Eurozone, ...

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Wien (APA) - Ein Ausstieg Athens aus der Eurozone („Grexit“) wäre in erster Linie für Griechenland problematisch, weniger für die Eurozone, hieß es heute, Mittwoch, Nachmittag aus dem österreichischen Finanzministerium. „Sollte es zu keiner Einigung kommen, so werden die Ansteckungsgefahren für die Eurozone als gering eingeschätzt“, teilte eine Sprecherin der APA mit.

Auf Ebene der EU-Mitgliedstaaten seien bereits in enger Zusammenarbeit mit der Kommission umfassende Vorbereitungen getroffen, um die Finanzmarktstabilität für diesen Fall sichern zu können. „Sowohl Europa als auch Österreich würden es v.a. aus finanzpolitischer Sicht verkraften“, hieß es. Allerdings sei es „das vorrangige Ziel der Institutionen, Euro-Finanzminister und Staats- und Regierungschefs zu einer gemeinsamen Lösung zu gelangen“.

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Nach Angaben aus Eurozonen-Kreisen hat Griechenland einen dreijährigen Kredit beim Rettungsfonds ESM beantragt. Vorschläge zu Reformen sollen bis heute, Donnerstag, Mitternacht an die Eurogruppe.


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