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Papst Franziskus warnt vor Einfluss der Ideologien

Asuncion (APA/dpa) - Papst Franziskus hat in Paraguay vor „ideologische Sichtweisen“ bei der Forderung nach Gleichberechtigung gewarnt. Bei ...

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Asuncion (APA/dpa) - Papst Franziskus hat in Paraguay vor „ideologische Sichtweisen“ bei der Forderung nach Gleichberechtigung gewarnt. Bei einem Dialog mit der paraguayischen Zivilgesellschaft riet er am Samstag (Ortszeit) in Asuncion Landarbeitern davon ab, bei ihrer Suche nach dem Gemeinwohl Ideologien zu folgen, die nur zu ihrer Ausnutzung zugunsten anderer politischer oder persönlicher Interessen führten.

„Die Ideologien enden schlecht, sie nützen nicht, sie haben einen kranken oder unvollständigen Bezug zum Volk“, sagte der Papst in seiner Antwort auf Fragen von Vertretern der Jugend, der indigenen Völker und der Landarbeiter sowie der Unternehmer und der Regierung. Das Unternehmertum warnte Franziskus, sich nicht der Anbetung des goldenen Kalbs, dem Fetischismus des Geldes und der Diktatur einer Wirtschaft ohne Gesicht hinzugeben.

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Ein Teil der 3.500 eingeladenen Vertreter von sozialen Organisationen pfiffen den Präsidenten Horacio Cartes aus, als er die Sporthalle Leon Condou betrat, in der die Veranstaltung stattfand. Papst Franziskus hatte am Vorabend seine Regierung wegen der Bekämpfung der Korruption gelobt.

Die argentinische Staatschefin Cristina Fernandez de Kirchner war unterdessen für die Teilnahme an der letzten Messe des Papstes im Rahmen seiner Südamerika-Reise angereist. Die Präsidentin landete am Samstagabend in Asuncion. Sie werde sich am Sonntagvormittag zur Freilichtmesse im Park Nu Guasu begeben und nach dem Gottesdienst ihres Landsmannes sofort nach Buenos Aires zurückfliegen, teilte die Pressestelle der Präsidentschaft mit.


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