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Kartellgericht strafte Stahlhändler mit insgesamt 430.000 Euro ab

Wien (APA) - Die illegalen Preisabsprachen heimischer Stahlhändler hat das Oberlandesgericht Wien als Kartellgericht nun mit einer Geldbuße ...

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Wien (APA) - Die illegalen Preisabsprachen heimischer Stahlhändler hat das Oberlandesgericht Wien als Kartellgericht nun mit einer Geldbuße von insgesamt 430.000 Euro bestraft. Mechel Service (vormals Cognor) muss 200.000 Euro zahlen, Eisen Wagner (ArcelorMittal) 150.000 Euro, Franz Großschädl Stahlgroßhandel 47.500 Euro und FILLI 32.500 Euro, steht auf der Homepage der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB).

Die Beschlüsse sind laut BWB rechtskräftig. Weiters sei bei der Weyland GmbH, einem der beiden Kronzeugen, lediglich eine Zuwiderhandlung wegen Absprachen im Stahlhandel festgestellt worden. Für ein weiteres Unternehmen sei ein Antrag auf Geldbuße gestellt worden, der derzeit noch bei Gericht anhängig sei.

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Das Kartell bestand von Jänner 2012 bis November 2013. In dieser Zeit hätten insgesamt 16 multilaterale Treffen stattgefunden, bei denen unter anderem einheitliche Mindestpreise abgestimmt wurden. Mildernd war laut BWB bei allen Unternehmen zu berücksichtigen, dass es „nur zu einer sehr eingeschränkten Umsetzung der Vereinbarungen gekommen ist“ und dass es „zu keiner bzw. nur zu einer sehr geringfügigen Bereicherung“ gekommen ist.

~ WEB http://www.bwb.gv.at ~ APA498 2015-08-06/17:59

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