Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag uneinheitlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann um 100,81 Zähler oder 0...
Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag uneinheitlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann um 100,81 Zähler oder 0,49 Prozent auf 20.620,26 Punkte. In Japan sorgten die jüngsten Wirtschaftsdaten für Unterstützung.
Wie die Regierung in Tokio bekannt gab, sank zwar das Bruttoinlandsprodukt der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt zwischen April und Juni um eine hochgerechnete Jahresrate von 1,6 Prozent. Experten hatten allerdings einen noch stärkeren Rückgang um 1,8 Prozent erwartet. Im Vergleich zum vorangegangenen Vierteljahr verringerte sich die Wirtschaftsleistung des Landes um 0,4 Prozent.
Unter den japanischen Einzelwerten übernahmen die Aktien des Lebensmittelkonzerns Kikkoman mit plus 5,07 Prozent die Spitze des Nikkei-225. Dahinter erhöhten sich Teijin-Papiere 4,88 Prozent. Shionogi & Co profitierten von einem erhöhten Kursziel seitens der Mizuho-Analysten. Die Aktien des Pharmaunternehmens schlossen 3,13 Prozent fester.
Der Shanghai Composite gewann 28,34 Punkte oder 0,71 Prozent auf 3.993,67 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel indessen um 176,38 Zähler (minus 0,74 Prozent) auf 23.814,65 Einheiten. Sorgen um einen schwächeren Ausblick für den chinesischen Yuan und das Wirtschaftswachstum belasteten den Leitindex in Hongkong. Nun mehren sich Spekulationen über weitere Währungsabwertungen in Asien, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg. Sollten die USA nun schon im September ihre Leitzinsen erhöhen, rechnen Marktteilnehmer mit weiteren Abflüssen von Finanzanlagen aus Schwellen- und Entwicklungsländern.
Entsprechend tendierte der Sensex 30 in Mumbai zuletzt bei 27.870,83 Zählern mit minus 196,48 Punkten oder 0,70 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg hingegen um leichte 8,6 Zähler oder 0,16 Prozent auf 5.368,60 Einheiten.
In Hongkong zählten Energiewerte, die vom schwachen Ölpreis belastet wurden, zu den größten Verlierern. Kunlun Energy sackten 2,50 Prozent ab und China Shenhua Energy gaben 2,48 Prozent nach. CNOOC fielen 2,23 Prozent. Die Aktien des Versicherers Ping An verloren nach der Katastrophe in Tianjin 1,04 Prozent. Die Analysten der Credit Suisse schätzen den versicherten Schaden auf 1,5 Mrd. US-Dollar. AIA gaben 1,99 Prozent nach.
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