Gesellschaft

Schönheitsfehler werden baulich korrigiert

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Das Schwazer Haus der Generationen wird nach sechs Jahren umgebaut und vergrößert. Auch Planungsfehler werden behoben.

Von Angela Dähling

Schwaz –Es ist erst sechs Jahre jung, das Haus der Generationen in Schwaz. Das vom gemeinnützigen Wohnbauträger Frieden errichtete Bauwerk gilt seither als Vorreiter ähnlicher Projekte, bei denen Senioren, Lebenshilfe-Klienten und Jungfamilien sowie soziale Einrichtungen unter einem Dach residieren.

Kleine Schönheitsfehler hatte das Vorzeigeprojekt, dessen Erdgeschoß im Besitz der stadteigenen Waizer-Stiftung steht, allerdings: Der im Parterre situierte Senioren-Saal „Waizer-Stube“ ist derzeit nur über das Restaurant im Haus erreichbar. Wenn der Gastbetrieb Ruhetag hat, wird es daher schwierig. Zum Zweiten fehlte dem Gasthaus ein Lagerraum neben der Küche. Die Lebensmittel mussten umständlich aus Kellerräumen außerhalb des Gasthauses hinauftransportiert werden. Beide Planungsfehler sollen mit den nun gestarteten Umbauarbeiten behoben werden. Die Waizer-Stube wird in Richtung Osten, wo sich derzeit ein Innenhof befindet, einen Zugang bekommen und die Trennwand im Saal so verlegt, dass der Gasthausbetreiber den Richtung Terrasse liegenden Teil weiter nutzen kann. Noch wichtiger ist Sozialreferentin und Waizer-Stiftungsbeirätin Ingrid Schlierenzauer (SPÖ) allerdings, dass die Tagesbetreuungsplätze durch einen Raumgewinn von neun Quadratmetern von acht auf zwölf anwachsen werden und vom dritten Stock ins Parterre verlegt werden. „Erst sollten es nur vier Quadratmeter mehr sein, aber unsere Liste hat sich schließlich erfolgreich für weitere fünf einsetzen können“, sagt SP-Mandatar Manfred Stubler. Zu den 19 betreuten Wohnungen baut die „Frieden“-Gesellschaft zudem sechs weitere hinzu.

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Auch der an die Lebenshilfe vermietete Dorfladen im Erdgeschoß erhält mehr Platz, indem die WCs in den Keller verlegt werden. Zusätzliche Parkplätze kommen allerdings nicht hinzu. Die Umbauarbeiten durch den Hauseigentümer „Frieden“ dürften laut Stadtbaumeister Gernot Kirchmair etwa ein Dreivierteljahr dauern. Auch einen Pächterwechsel (den vierten seit 2009) gibt es beim Restaurant: „Es wird im September vom Weerer Hausstatt-Wirt betrieben“, sagt Kirchmair. Die Höhe der Pacht richtet sich übrigens nach dem Umsatz im Gasthaus.