Deutschland verschärft Reisehinweise für Thailand

Berlin/Wien/Bangkok (APA/dpa) - Das deutsche Außenministerium hat nach der Bombenexplosion in Bangkok seine Reise- und Sicherheitshinweise f...

Berlin/Wien/Bangkok (APA/dpa) - Das deutsche Außenministerium hat nach der Bombenexplosion in Bangkok seine Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand aktualisiert. „Reisenden wird empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und diese Reisehinweise und die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen“, mahnte das Auswärtige Amt in seinen Hinweisen am Montagabend.

„Weitere Anschläge auch in anderen beliebten Feriengebieten können nicht ausgeschlossen werden.“ Das Amt empfiehlt, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden.

Bei der Bombenexplosion an einem bei Einheimischen und Touristen beliebten Schrein mitten in einem Einkaufsviertel in Bangkok waren am Montag nach jüngsten Informationen laut „Bangkok Post“ 19 Menschen getötet und 123 verletzt worden. Die meisten Opfer stammen aus China und Taiwan, aber auch Menschen aus Thailand und den Philippinen waren betroffen. Österreicher sind offenbar nicht unter den Opfern.

Das österreichische Außenministerium hatte Montagabend seine Homepage in Hinblick auf den jüngsten Bombenanschlag noch nicht aktualisiert. Dort ist seit längerem von einem „erhöhten Sicherheitsrisiko“ für Bangkok und andere Landesteile die Rede. Ein „hohes Sicherheitsrisiko“ besteht laut Außenamt für die südlichen Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songhkla, sowie für Preah Vihear an der Grenze zu Kambodscha.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sprach unterdessen den Angehörigen der Opfer des Anschlags in Bangkok sein Beileid aus. Die Nachricht von der Explosion an einem bei Einheimischen und Touristen beliebten Schrein mitten im Einkaufsviertel habe ihn geschockt, sagte Ban laut Mitteilung der Vereinten Nationen in New York am Montag. Ban kondolierte auch der thailändischen Regierung. Den Verletzten wünschte er eine rasche Genesung. Er hoffe, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden, sagte Ban weiter.