Leichtathletik: Das Pekinger Olympiastadion „Vogelnest“
Peking (APA) - Das wegen seiner speziellen Stahlkonstruktion „Vogelnest“ genannte Olympiastadion in Peking sieht mit der Leichtathletik-WM v...
Peking (APA) - Das wegen seiner speziellen Stahlkonstruktion „Vogelnest“ genannte Olympiastadion in Peking sieht mit der Leichtathletik-WM von Samstag bis 30. August sein nächstes Großereignis nach den Olympischen Spielen und Paralympics 2008. Die ursprünglich 91.000 Zuschauer fassende Arena bietet bei der WM 50.000 Platz. Auch bei den Winterspielen 2022 wird es für Eröffnungs- und Schlussfeier genützt werden.
Das Stadion wurde von den Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre des Meuron entworfen, von denen auch die Münchner „Allianz Arena“ stammt. Am Entwurf war auch der renommierte chinesische Künstler und Architekt Ai Weiwei beteiligt.
„Wir wollten eine Form schaffen, die große Vorstellungskraft zeigt und zu einem Stück wird, das der Freiheit gleicht“, sagte Ai über den Bau, der angeblich nur 3,1 Milliarden Yuan (damals 310 Millionen Euro) gekostet hat. Das „Vogelnest“ ist als eines von zehn architektonischen Meisterwerken des Jahres 2007 gekürt worden.
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