Leichtathletik: Anti-Doping-Maßnahmen von IAAF und WADA

Peking (APA/dpa) - Die Statistik der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zu den Kontrollen für 2014 in der Leichtathletik erfasst 25.830 analysi...

Peking (APA/dpa) - Die Statistik der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zu den Kontrollen für 2014 in der Leichtathletik erfasst 25.830 analysierte Urin- und Blut-Proben. Davon enthielten 261 Proben verbotene Substanzen oder waren verdächtig und machten weitere Nachforschungen nötig.

Besonders im Fokus der Fahnder standen im vergangenen Jahr die Sprinter mit weltweit 1.640 Proben, gefolgt von Marathon (926), Gehen (286) und Kugelstoßen (96), Mehrkampf (90), Diskus (83) und Hochsprung (60).

Der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) hat nach eigenen Angaben 2014 mehr als drei Millionen Dollar für den Kampf gegen Doping ausgegeben, davon 2,3 Millionen Dollar für das Testprogramm. Pro Jahr veranlasst der internationale Verband rund 3.500 Kontrollen bei Wettkämpfen und im Training. Auf der offiziellen IAAF-Liste der zurzeit gesperrten Leichtathleten stehen rund 290 Namen.

Seit 2001 die Tests auf das verbotene Blutdopingmittel EPO eingeführt wurden, hat die IAAF 19.000 derartige Kontrollen gemacht. 141 des EPO-Dopings überführte Athleten sind seit dem ersten positiven Fall bei der WM 2001 in Edmonton gesperrt worden.