Syriens Regime wirft UN-Sondergesandtem Parteilichkeit vor

Damaskus (APA/dpa) - Nach seiner Kritik an einem syrischen Luftangriff mit fast 100 Toten hat das Regime in Damaskus dem UN-Sondergesandten ...

Damaskus (APA/dpa) - Nach seiner Kritik an einem syrischen Luftangriff mit fast 100 Toten hat das Regime in Damaskus dem UN-Sondergesandten Staffan de Mistura vorgeworfen, parteiisch zu sein. De Mistura habe sich in seinen jüngsten Stellungnahmen „von der Neutralität entfernt“, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Dienstag einen Offiziellen des Außenministeriums.

Seine Einlassungen stützten sich auf das, was die Feinde Syriens verbreiteten. Der UN-Vermittler hatte am Vortag erklärt, der Angriff auf den Ort Douma (Duma) östlich der Hauptstadt sei „unter allen Umständen inakzeptabel“. Die syrische Luftwaffe hatte am Sonntag einen Markt in der Rebellenhochburg bombardiert und dabei fast 100 Menschen getötet, mehr als 200 wurden verletzt. Auch die USA kritisierten den Luftangriff.

~ WEB http://www.un.org/en/ ~ APA243 2015-08-18/12:29